Aktuelle Vergabeverfahren

Folgende Vergabe- & Markterkundungsverfahren werden aktuell von uns betreut:


Auftraggeber Kliniken Neustadt a. d. Aisch
Bad Windsheim Kommunalunternehmen
Auftragsgegenstand

Die Auftraggeberin plant die Erweiterung ihres Klinikums in Neustadt a.d. Aisch in zwei Schritten:

  1. Neubau, vor allem zur Unterbringung bettenführender Abteilungen. Es sollen moderne Stationen entstehen, die optimale, patientennahe Prozesse ermöglichen und auch infektionsbedingte Anforderungen erfüllen (Isolierstationen, variabel in der Größe).
    Hierfür liegt ein mit dem Ministerium abgestimmtes Raum- und Funktionsprogramm vor.

    Besonders wichtig ist dem Auftraggeber, dass die zu vergebende Planung optimale Prozessabläufe im Krankenhaus gewährleistet, wobei auch kreative Elemente und eine ansprechende Architektur wünschenswert sind.

    Aus fördermittelrechtlichen Gründen müssen die Förderanträge für den Neubau noch im Jahr 2021 gestellt werden. Dies wird eine wesentliche Aufgabe der gesuchten Planer sein. Nach dem Bezug des Neubaus ist der Bestandsbettenflügel zurückzubauen.

  2. Nach Abschluss des Rückbaus soll das Bestandsgebäude (Bettenhaus) umgebaut werden.
    Die vorstehenden Schritte müssen im laufenden Betrieb abgewickelt werden.
Umfang des Gesamtprojekts: nach grober Schätzung ca. 60 Mio. EUR (brutto) Gesamtkosten.

Verfahrensart Verhandlungsverfahren 2021/S – 148 394349
Auftraggeber Mittelschulverband Baiersdorf
Auftragsgegenstand

Der Schulverband Baiersdorf plant das Anfang der 1980er Jahre
errichtete Schulgebäude der Mittelschule zu sanieren
.

Das Schulgebäude liegt im Osten des Stadtgebietes zwischen dem Neubaugebiet "In der Hut" und dem Stadtteil Igelsdorf.

Die Bruttogrundfläche des Schulgebäudes beträgt rund 4.500 m². Das Gebäude wurde als Ensemble mit Sporthalle und Hausmeisterwohnung errichtet. Es besteht aus einem zweigeschossigen L-förmigen Baukörper mit eingeschossigem Anbau im Norden. Der eingeschossige Baukörper ist, dem Geländeverlauf folgend, ungefähr einen Meter tiefer als der Hauptbau angelegt. Der Ausgleich des Höhenunterschieds erfolgt durch drei innenliegende Treppenhäuser.

Das Gebäude ist als Anlage mit Mittelfluren und im Gelenk angeordneter zentraler Eingangs- und Pausenhalle organisiert. Die Pausenhalle ist zweigeschossig angelegt, der Flur im Obergeschoss im Bereich der Pausenhalle als Galerie ausgebildet.

Nach außen gestaltprägend für das Gebäude sind die steilen Pultdächer der Baukörper, in denen die allgemeinen Räume angeordnet sind (Klassenräume, Fachräume etc.). Die Mittelflure im Obergeschoss sind in der Verschneidung mit der Pausenhalle mit schrägen Oberlichtverglasungen ausgestattet, welche die Flure und die Pausenhalle mit Tageslicht versorgen. Nachdem die Flure vor Räumen an den Gebäudestirnseiten enden, sind die Flure hier nahezu ohne Tageslicht.

Zwischenbaukörper und Verbindungen der Pultdächer sind mit Flachdächern überdeckt, zwischen den Flachdachflächen und den überstehenden Giebelscheiben der Pultdächer sind Oberlichtelemente angeordnet, um die hohen Räume von einer zweiten Seite mit Tageslicht zu versorgen.

Nach knapp 40 Jahren Betrieb ist der Schulbau aus folgenden Gründen sanierungsbedürftig:

  • gravierende Mängel im Brandschutz
  • reparaturbedürftige Schäden an Installationen
  • den Betrieb stark beeinflussende Schäden an Fensterelementen, Sonnenschutz und Deckenabhängungen etc.
  • deutliche Abnutzungsspuren an Oberflächen

Das Gebäude soll bis auf die Grundmauern und sämtliche tragende Gebäudeteile zurückgebaut werden. Die vorhandenen Dächer sind - soweit möglich - zu erhalten, mindestens jedoch in ihrer Tragkonstruktion.

Das gesamte Gebäude soll energetisch ertüchtigt werden, wobei der Erhalt der Klinkerfassade vordergründig zu berücksichtigen ist. Sonstige nichttragende Gebäudeteile und Ausstattungsgegenstände sind unter Berücksichtigung der aktuellen Vorgaben je nach Bedarf neu zu errichten.

Die vorhandenen Raumflächen der Mittelschule Baiersdorf entsprechen in der Summe nicht mehr den aktuellen Vorgaben der Schulbehörde. Die Planer werden hier ein neues Nutzungskonzept entwickeln müssen.

Verfahrensart Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb gemäß § 12 UVgO